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Welle von Cyberkriminalität zur WM trifft Krypto: 12 Millionen gestohlene Streaming-Konten, Banking-Trojaner zielen auf Wallets

Welle von Cyberkriminalität zur WM trifft Krypto: 12 Millionen gestohlene Streaming-Konten, Banking-Trojaner zielen auf Wallets

Cyberkriminelle nutzen die WM-Euphorie aus, um Streaming-Zugangsdaten zu stehlen und Krypto-Wallets ins Visier zu nehmen – so ein neuer Bericht von HUMAN Security. Das Unternehmen gibt an, 12 Millionen gestohlene Streaming-Konten im Zusammenhang mit der Welle identifiziert zu haben, davon 802.000 allein im Juni 2026. Zudem werden Banking-Trojaner eingesetzt, um Krypto-Besitzer anzugreifen, was die Bedrohung mehrgleisig macht.

12 Millionen Konten und mehr

Die Daten von HUMAN Security zeigen das enorme Ausmaß des mit der WM verbundenen Credential-Diebstahls. Die 12 Millionen umfassen die gesamte Kampagne bisher, doch das Tempo nahm im Juni zu, als das Unternehmen in einem einzigen Monat 802.000 gestohlene Streaming-Konten verzeichnete. Das sind viele Logins und Passwörter, die auf Dark-Web-Märkten kursieren – und ein großes Potenzial für Account-Übernahmen auf Plattformen wie Netflix, Disney+ und anderen.

Trojaner wechseln zu Krypto

Der Bericht merkt auch an, dass Banking-Trojaner in dieser Welle eingesetzt werden, um Krypto-Wallet-Besitzer ins Visier zu nehmen. Das ist eine Abkehr vom üblichen Fokus auf Bankkonten. Die Schadsoftware ist darauf ausgelegt, Zugangsdaten und private Keys zu stehlen, sodass Angreifer direkten Zugriff auf Gelder erhalten. Für Krypto-Nutzer bedeutet das: Ein kompromittiertes Gerät kann ein Wallet leeren, bevor sie es überhaupt bemerken.

WM-Bedrohung wächst weiter

Da die WM in vollem Gange ist, warnt HUMAN Security, dass die Cyberkriminalitätswelle wahrscheinlich mit dem Turnierverlauf anhalten wird. Die Kombination aus gestohlenen Streaming-Konten – oft für Credential-Stuffing-Angriffe genutzt – und gezielter Schadsoftware schafft ein gefährliches Umfeld. Nutzer sollten unaufgeforderte Links oder Downloads mit äußerster Vorsicht behandeln, insbesondere wenn sie WM-bezogene Inhalte betreffen.