China hat die während des jüngsten Besuchs von Präsident Donald Trump geschlossenen Handelsabkommen als 'vorläufig' bezeichnet – ein Schritt, der die zuvor in den Schlagzeilen genannte Zahl von 250 Milliarden Dollar an potenziellen Geschäften deutlich relativiert.
Was Peking sagte
Beamte in Peking verwendeten das Wort 'vorläufig', um die Vereinbarungen zu charakterisieren, und signalisierten damit, dass die spektakuläre Zahl, die im Zusammenhang mit Trumps Reise verkündet wurde, eher ein Wunschdenken als ein endgültiger Abschluss war. Diese Bemerkung lässt die Vorstellung einer bereits besiegelten, weitreichenden Handelsbonanza verpuffen.
Während Trumps November-Besuch in China präsentierten beide Seiten eine Reihe von kommerziellen Absichtserklärungen und Verträgen mit einem Gesamtwert, den das Weiße Haus mit 250 Milliarden Dollar angab. Die Summe umfasste alles von Energiegeschäften bis zu Flugzeugkäufen. Doch chinesische Beamte scheinen nun die Erwartungen zu dämpfen und betonen, dass diese Pakte noch in einem frühen Stadium stecken und weiteren Verhandlungen unterliegen.
Der Tonwechsel erfolgt, während die Trump-Regierung China in einer Reihe von Handelsstreitigkeiten unter Druck setzt – von Diebstahl geistigen Eigentums bis hin zu Marktzugang. Die Bezeichnung 'vorläufig' deutet darauf hin, dass die mit großem Tamtam angekündigten Geschäfte nicht so schnell in konkrete Aufträge münden dürften. Sie wirft auch Fragen auf, welche tatsächliche Hebelwirkung jede Seite hat, wenn sie in formellere Handelsgespräche einsteigen.
Vorerst bleibt die 250-Milliarden-Dollar-Zahl ein Gesprächsthema, kein abgeschlossenes Geschäft. Der wahre Test wird kommen, wenn Unternehmen beginnen, verbindliche Verträge zu unterzeichnen – und ob der politische Goodwill von Trumps Besuch lange genug anhält, damit dies geschieht.




