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Chip-Ausverkauf vernichtet 15,7 % des High-Flyer-Fonds und legt überfüllte KI-Trades offen

Chip-Ausverkauf vernichtet 15,7 % des High-Flyer-Fonds und legt überfüllte KI-Trades offen

Chinesische quantitative Hedgefonds erlitten letzte Woche einen schweren Schlag, als ein globaler Ausverkauf von Halbleiteraktien zu scharfen Verlusten in ihren Portfolios führte. High-Flyer, einer der größten Quant-Fonds des Landes, verzeichnete einen Rückgang seines Flaggschifffonds um 15,7 % in einer einzigen Woche.

Wie der Chip-Ausverkauf die Quant-Fonds traf

Der Ausverkauf, der weltweit Chip-Hersteller erfasste, traf am stärksten Fonds, die stark auf Aktien im Bereich künstliche Intelligenz gesetzt hatten. Chinesische Quant-Fonds, die bekannt dafür sind, mit Algorithmen Markttrends zu erkennen und zu nutzen, hatten sich massiv in dieselben KI-Titel eingekauft. Als der globale Chip-Ausverkauf begann, verstärkten diese überfüllten Positionen den Schaden.

Der wöchentliche Verlust von 15,7 % bei High-Flyer gehört zu den steilsten, die in den letzten Monaten von einem großen chinesischen Quant-Fonds gemeldet wurden. Der Fonds verwaltet zig Milliarden Yuan und gilt als Gradmesser für die Branche. Auch andere Quant-Fonds erlitten Verluste, allerdings wurden keine genauen Zahlen bekannt gegeben.

Überfüllte KI-Trades offengelegt

Die Verluste haben ein Problem offengelegt, das sich bereits länger unter der Oberfläche aufgebaut hatte: Zu viele Quant-Fonds jagten denselben KI-Trades hinterher. Monatelang hatten chinesische Quant-Fonds massiv in Halbleiter- und KI-Aktien investiert und auf eine anhaltende Rallye gesetzt. Der Chip-Ausverkauf ließ diese Wette platzen, und die gleichzeitigen Verkäufe mehrerer Fonds verschärften den Absturz.

Branchenbeobachter sagen, dass die Episode die Risiken des Herdenverhaltens bei quantitativen Strategien aufzeigt. Wenn viele Fonds ähnliche Modelle verwenden und dieselben Titel handeln, kann eine plötzliche Trendwende eine Kaskade von Verlusten auslösen. Der Chip-Ausverkauf war der Auslöser, aber die eigentliche Schwachstelle war der überfüllte Trade selbst.

High-Flyer hat sich zu dem Verlust nicht geäußert. Die Performance des Fonds wird von Investoren und Konkurrenten genau beobachtet, und der Rückgang von 15,7 % wird wahrscheinlich zu einer Neubewertung der Risikokontrollen in der gesamten Branche führen.

Die Frage ist nun, ob sich der Chip-Ausverkauf vertieft und weitere Quant-Fonds dazu zwingt, ihre KI-Positionen aufzulösen. Falls ja, könnten sich die Verluste weiter ausbreiten. Vorerst beobachtet die Branche den Halbleitermarkt – und ihre eigenen überfüllten Wetten – mit neuer Vorsicht.