Die SpaceX (SPCX)-Aktie schloss am Mittwoch bei 135,27 US-Dollar, knapp über dem IPO-Preis von 135 US-Dollar, während die Aktie weiterhin unter dem Druck einer massiven Lock-Up-Periode leidet. Der Kurs fiel im Tagesverlauf auf ein Tief von 132,28 US-Dollar – der erste Schlusskurs unter dem IPO-Preis seit dem Nasdaq-Debüt am 12. Juni.
Lock-Up belastet den Handel
Etwa 95 % der SpaceX-Aktien sind noch gesperrt, nur 5 % sind frei handelbar. Diese dünne Streuung macht die Aktie anfällig für Kursschwankungen, und der Schlusskurs knapp über dem IPO-Preis unterstreicht den Druck durch die Lock-Up-Struktur. Das Unternehmen wird im August und September weitere Tranchen von jeweils 7 % der Aktien freigeben, gefolgt von einer größeren Freigabe nach den Q3-Ergebnissen später im Jahr. Elon Musks Anteil von 6,4 Milliarden Aktien bleibt separat bis Juni 2027 gesperrt.
Earnings-Fenster könnte erste Freigabe auslösen
Analysten erwarten, dass SpaceX in der ersten Augustwoche seine ersten Quartalsergebnisse vorlegt. Dieses Earnings-Fenster löst die erste planmäßige Freigabe aus, bei der rund 20 % der zuvor gesperrten Aktien freigegeben werden. Ein Bonus von 10 % wird vorzeitig freigegeben, wenn die Aktie 30 % über dem IPO-Preis notiert – dafür müsste sie an fünf von zehn Handelstagen vor dem Bericht über 175,50 US-Dollar schließen. SPCX handelt derzeit deutlich unter dieser Schwelle, sodass eine vorzeitige Freigabe unwahrscheinlich ist.
Technisches Bild
Die Aufnahme der Aktie in den Nasdaq-100 konnte den Rückgang nicht stoppen. Einige technische Analysten sehen ein mögliches Erholungsszenario mit einem Kursziel von 158 US-Dollar, doch die Aktie müsste dafür um mehr als 17 % von ihrem aktuellen Niveau steigen. Der nächste große Katalysator ist der Gewinnbericht Anfang August, der entscheiden wird, ob die erste Freigabe wie geplant erfolgt oder ob die Aktie stark genug steigen kann, um die Bonustranche auszulösen.




