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Armstrong weist Palihapitiyas Warnung zurück, dass KI-Nachfrage das Bitcoin-Mining gefährdet

Armstrong weist Palihapitiyas Warnung zurück, dass KI-Nachfrage das Bitcoin-Mining gefährdet

Coinbase-CEO Brian Armstrong hat die Behauptung von Chamath Palihapitiya zurückgewiesen, dass die steigende KI-Nachfrage das Bitcoin-Mining lahmlegen könnte. Er argumentierte, dass die integrierte Schwierigkeitsanpassung des Netzwerks die Hashrate für den Preis irrelevant mache. Palihapitiya hatte gewarnt, dass Miner durch den Verkauf von Energie an KI-Betreiber statt durch Bitcoin-Mining das 10- bis 20-fache verdienen könnten, und nannte die Verschiebung strukturell – doch Armstrong ließ sich nicht überzeugen.

Das KI-gegen-Mining-Argument

Palihapitiya, der Risikokapitalgeber und frühe Bitcoin-Bulle, sagte, Miner könnten weit mehr Geld verdienen, wenn sie ihren Strom an KI-Rechenzentren umleiten. Er bezeichnete die mögliche Verlagerung als strukturell, räumte jedoch ein, dass er sich irren könnte. Armstrong entgegnete, dass der langfristige Bitcoin-Preis durch Inflationsangst und Staatsdefizite bestimmt werde, nicht durch die Hashrate. Die Schwierigkeitsanpassung des Netzwerks gleiche die Mining-Belohnungen automatisch aus, sodass sich das System selbst dann anpasse, wenn einige Miner abwanderten.

Marktkontext

Bitcoin wurde am Montag bei etwa 64.397 $ gehandelt, rund 45 % unter seinem Höchststand vom Oktober 2025. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 1,29 Billionen $. Die Kapitalflüsse Anfang 2026 zeigen eine Rotation von Bitcoin hin zu Ethereum, XRP und Solana. Palihapitiya merkte auch an, dass marginale Liquidität derzeit Prognosemärkte und Aktien gegenüber Bitcoin bevorzuge, obwohl er diese Verschiebung als vorübergehend bezeichnete.

Saylors Meinung

Michael Saylor von MicroStrategy, der nie eine bullische Gelegenheit auslässt, bezeichnete die Unternehmensadoption von Bitcoin als unvermeidlich. Er verwies auf Effizienz und Skaleneffekte, die einzelne Anleger nicht erreichen könnten. In der Zwischenzeit übersteigt das tägliche Handelsvolumen auf Prognosemärkten oft 300 Millionen Dollar, was an das Verhalten von Privatanlegern an den Aktienmärkten erinnert – ein Zeichen dafür, dass spekulatives Kapital viele Anlagemöglichkeiten hat.

Die Debatte über die Zukunft des Minings ist noch nicht entschieden, aber vorerst hat Armstrongs Ansicht das Gewicht der größten US-Börse hinter sich. Da Bitcoin immer noch mit einem Rückgang von 45 % zu kämpfen hat und Kapital in andere Anlagen abfließt, bleibt der nächste Katalysator für eine Erholung unklar.