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Bitcoin erreicht 65.500 US-Dollar, da US-Iran-Abkommen zur Straße von Hormuz die Risikobereitschaft steigert

Bitcoin erreicht 65.500 US-Dollar, da US-Iran-Abkommen zur Straße von Hormuz die Risikobereitschaft steigert

Bitcoin ist am Montag über 65.500 US-Dollar gestiegen und hat damit ein Zweiwochenhoch erreicht, nachdem die USA und der Iran eine Vereinbarung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz getroffen haben. Das Abkommen reduzierte das geopolitische Risiko, das zuvor in die Ölpreise eingepreist war, und Anleger zeigten sich bereitwilliger, Vermögenswerte wie Bitcoin zu halten.

Ein Durchbruch im Golf

Die am Wochenende bekannt gegebene Vereinbarung beendet wochenlange Spannungen in der strategischen Wasserstraße. Beide Seiten stimmten der Wiederaufnahme des normalen Schiffsverkehrs zu und beseitigten damit eine wichtige Unsicherheitsquelle auf den globalen Energiemärkten. Die Wiedereröffnung erfolgte nach intensiven diplomatischen Gesprächen, und die Märkte reagierten schnell.

Die Angstprämie des Öls verfliegt

Das Friedensabkommen reduzierte das, was Händler als geopolitische Prämie im Rohöl bezeichnen. Mit geringerer Angst vor Versorgungsunterbrechungen gaben die Ölpreise nach – und diese Verschiebung der Risikobereitschaft schwappte auf andere Märkte über. Krypto, oft als risikoreiche Anlage mit hohem Beta im Hinblick auf die globale Risikostimmung angesehen, profitierte natürlicherweise davon.

Bitcoin bekommt den Zuschlag

Der Sprung von Bitcoin über 65.500 US-Dollar markiert den höchsten Stand seit Anfang Juni. Die Rallye erfolgte bei überdurchschnittlichem Volumen, was auf frische Nachfrage hindeutet und nicht auf Short-Covering. Für einen Markt, der in einer Spanne gefangen war, war der makroökonomische Katalysator ein willkommener Impuls.

Die Frage ist nun, ob die Vereinbarung Bestand hat. Wenn ja, könnte die risikofreudige Stimmung anhalten. Sollte sie bröckeln, könnte die Bitcoin-Rallye nur von kurzer Dauer sein. Vorerst beobachten die Händler die Straße – und die Charts.