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Bitcoin fällt auf 79.000 $, während die Spannungen zwischen den USA und dem Iran eskalieren – Funding-Rate erreicht Jahrzehntrekord

Bitcoin fällt auf 79.000 $, während die Spannungen zwischen den USA und dem Iran eskalieren – Funding-Rate erreicht Jahrzehntrekord

Bitcoin fiel am Freitag auf 79.000 $, nachdem er Anfang der Woche noch 81.500 $ erreicht hatte. Der Rückgang folgte auf US-Angriffe auf iranische Ziele, die den Märkten, die bereits mit anhaltenden bärischen Signalen bei Derivaten zu kämpfen hatten, ein neues geopolitisches Risiko einbrachten. Die Bewegung löschte die früheren Gewinne der Woche aus und ließ Händler nach dem nächsten Auslöser Ausschau halten.

Der militärische Angriff

Am Donnerstag beschossen US-Streitkräfte iranische Stellungen. Die Nachricht traf risikoreiche Anlagen überall auf der Welt. Krypto bildete keine Ausnahme. Bitcoin fiel etwa 3 % von seinem Wochenhoch und zog sich innerhalb von Stunden auf 79.000 $ zurück. Die Volumina stiegen, aber kein Börse meldete Ausfälle – der Ausverkauf verlief geordnet, wenn auch scharf.

67 Tage negativer Funding Rates

Die Krypto-Futures-Märkte verzeichnen nun 67 aufeinanderfolgende Tage mit negativen Funding Rates. Laut K33 Research ist das die längste Serie seit einem Jahrzehnt. Negative Funding bedeutet, dass Short-Positionen an Longs zahlen – ein Zeichen dafür, dass gehebelte Händler überwältigend bärisch eingestellt sind. Die Serie begann Anfang März und hat nicht nachgelassen, selbst wenn Bitcoin gelegentlich nach oben sprang. Die Beständigkeit dieses Signals deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck nicht nur eine einmalige Reaktion auf Schlagzeilen ist.

Ein Rekord, der weiter wächst

Der vorherige Rekord wurde laut K33 im Jahr 2016 aufgestellt. Diese Serie endete, als eine Überraschungsrallye Shorts dazu zwang, ihre Positionen zu decken. Dieses Mal gibt es keinen klaren Katalysator für einen Umschwung. Die geopolitische Unsicherheit verstärkt die Belastung. Die Funding-Rate-Serie steht nun bei 67 Tagen – und es werden mehr. Händler beobachten einen möglichen Short Squeeze, falls die Preise stark steigen, aber der geopolitische Hintergrund erschwert diesen Ausblick.