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CLARITY Act: Anhörung für den 14. Mai angesetzt – Coinbase-Politikchef nennt es 'großen Schritt nach vorne'

CLARITY Act: Anhörung für den 14. Mai angesetzt – Coinbase-Politikchef nennt es 'großen Schritt nach vorne'

Der CLARITY Act steht für eine Anhörung im Ausschuss am 14. Mai an, was ihn näher an eine vollständige Abstimmung im Ausschuss über ein Gesetz bringt, das bundesstaatliche Regeln für digitale Vermögenswerte festlegen würde. Faryar Shirzad, der Chef der Politikabteilung von Coinbase, bezeichnete die Anhörung als „großen Schritt nach vorne“ und als wesentlich für die Unterstützung von Innovationen in den USA.

Was eine Anhörung im Ausschuss bedeutet

Eine Anhörung im Ausschuss ist eine Sitzung des Kongressausschusses, in der die Abgeordneten über einen Gesetzesentwurf debattieren, Änderungen vornehmen und abstimmen, bevor er an das Plenum weitergeleitet werden kann. Für den CLARITY Act wird die Sitzung am 14. Mai das erste Mal sein, dass der Gesetzesentwurf nach monatelangen hinter den Kulissen geführten Verhandlungen formell vom Ausschuss behandelt wird. Das Datum wurde im Rahmen der Frühjahrsagenda des Ausschusses festgelegt, die genaue Startzeit wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.

Shirzads Äußerung erfolgte, nachdem der Zeitplan bestätigt worden war. „Großer Schritt nach vorne“, sagte er. „Das ist die Art von Gesetzgebungsprozess, auf den die Kryptoindustrie gewartet hat – ein Prozess, der einen Gesetzesentwurf tatsächlich durch den Ausschuss bringt.“

Warum der Gesetzesentwurf wichtig ist

Der CLARITY Act zielt darauf ab, einen nationalen Rahmen für Krypto-Vermögenswerte zu schaffen und damit ein Flickwerk aus einzelstaatlichen Gesetzen und widersprüchlichen behördlichen Richtlinien zu ersetzen. Befürworter sagen, dass das Gesetz Unternehmen einen einheitlichen Regelkatalog bieten würde, der Compliance-Kosten senkt und Start-ups ermutigt, in den USA zu bauen, anstatt ins Ausland zu ziehen.

Kritiker haben Bedenken hinsichtlich des Verbraucherschutzes und des Umgangs des Gesetzes mit Stablecoins geäußert, aber die Anhörung wird die erste Gelegenheit sein, Änderungen zu diesen Themen vorzunehmen. Der Ausschussvorsitzende hat angedeutet, dass die Mitglieder während der Sitzung Zeit haben werden, Änderungsvorschläge einzubringen.

Die Rolle von Coinbase

Coinbase war einer der lautstärksten Befürworter des Gesetzes. Shirzads Büro stand in regelmäßigem Kontakt mit den Ausschussmitarbeitern, und das Unternehmen hat in Washington DC Anzeigen geschaltet, in denen die Abgeordneten aufgefordert werden, das Gesetz zu verabschieden. „Innovation findet nicht in einem regulatorischen Vakuum statt“, sagte Shirzad. „Die USA riskieren, zurückzufallen, wenn wir nicht handeln.“

Die Ausgaben des Unternehmens für Lobbyarbeit in Bezug auf kryptobezogene Gesetze sind im vergangenen Jahr stark gestiegen, obwohl genaue Zahlen nicht veröffentlicht wurden. Coinbase hat auch Klarheit darüber gefordert, ob Token Wertpapiere oder Rohstoffe sind – eine Frage, die der CLARITY Act beantworten soll.

Was als Nächstes passiert

Sollte der Gesetzesentwurf die Anhörung im Ausschuss bestehen, geht er zur Abstimmung an das gesamte Repräsentantenhaus. Die Senatsführung hat noch kein Begleitgesetz angesetzt, sodass der Zeitplan bis zur Verabschiedung noch ungewiss ist. Die Anhörung am 14. Mai wird zeigen, ob die bisherige überparteiliche Unterstützung für den Gesetzesentwurf Änderungen und Debatten standhalten kann.

Der Ausschuss hat nicht mitgeteilt, wie lange die Anhörung dauern wird, aber ähnliche Sitzungen haben mehrere Stunden gedauert oder sich über mehrere Tage erstreckt. Vorerst beobachtet die Kryptoindustrie den Kalender.