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Krypto-Entwickler stehen vor entscheidender Senatsabstimmung über CLARITY Act

Krypto-Entwickler stehen vor entscheidender Senatsabstimmung über CLARITY Act

Kristin Smith, CEO des Solana Institute, drängt den Senat, den CLARITY Act mit seinen intakten Schutzbestimmungen für Open-Source-Entwickler zu verabschieden – und sagt, die nächsten Wochen seien entscheidend. Der Gesetzesentwurf passierte im Mai mit 15:9 Stimmen das Bankenkomitee des Senats, wobei zwei Demokraten sich den Republikanern anschlossen, und wurde auf die Gesetzesagenda des Senats gesetzt. Eine Abstimmung im Plenum wird für später im Sommer erwartet, doch Smith warnt, dass sie vor der August-Pause stattfinden muss. Mehr als 60 Krypto-CEOs und -Gründer – darunter Solana-Mitbegründer Anatoly Yakovenko, Coinbase, a16z crypto, Uniswap, Kraken, Paradigm und Ledger – haben einen offenen Brief unterzeichnet, der die Entwicklerschutzbestimmungen unterstützt.

Was der CLARITY Act abdeckt

Der Gesetzesentwurf schafft klare Ausnahmen für Open-Source-Entwickler. Abschnitt 601 befreit sie von den Registrierungspflichten der SEC. Der Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA), der im Januar von den Senatoren Cynthia Lummis und Ron Wyden eingebracht wurde, ist als Abschnitt 604 integriert. Das bedeutet, dass Validatoren, Anbieter nicht-verwahrender Wallets und Software-Wartende, die keine Kontrolle über Nutzergelder haben, nicht als Finanzintermediäre oder Geldtransferdienste eingestuft werden. Es ist eine klare Linie: Wer nicht die Schlüssel hält, ist keine Bank.

Der Schatten von Tornado Cash

Ohne diese expliziten Schutzbestimmungen könnten Open-Source-Entwickler einer Haftung ausgesetzt sein, die der Strafverfolgung des Tornado-Cash-Entwicklers Roman Storm ähnelt. Dieser Fall hat die Krypto-Entwicklergemeinschaft erschüttert. SEC-Kommissarin Hester Peirce hat öffentlich argumentiert, dass die Veröffentlichung von Open-Source-Blockchain-Code eine geschützte Aktivität des Ersten Verfassungszusatzes sei und keinen Intermediärstatus begründen dürfe. Aber das Gesetz hat nicht Schritt gehalten, und der CLARITY Act soll das beheben.

Der Druck für eine Abstimmung

Smith beschrieb die kommenden Wochen als entscheidend für die Sicherung einer Abstimmung vor der August-Pause. Der Zeitpunkt ist nicht ideal – der Senatskalender ist voll, und Krypto-Gesetze erhalten selten eine beschleunigte Behandlung. Aber die 15:9-Komiteeabstimmung zeigte überparteiliche Unterstützung, und der Brief von über 60 Krypto-CEOs verschafft dem Gesetzesentwurf politische Deckung. Die Plenumsabstimmung wird zeigen, ob diese Koalition in Gesetze umgesetzt werden kann. Keine rhetorischen Fragen – nur eine konkrete Frist: vor der Pause.

Die Senatsabstimmung im Plenum wird für später im Sommer erwartet, und Smiths Koalition arbeitet daran, sie zu sichern, bevor die Abgeordneten in den August-Urlaub gehen. Ohne eine Abstimmung bleiben die Schutzbestimmungen in der Schwebe – und die Entwickler weiterhin gefährdet.