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New Yorker Klage will 39.069 ruhende Bitcoin-Wallets für verlassenes Eigentum erklären lassen

New Yorker Klage will 39.069 ruhende Bitcoin-Wallets für verlassenes Eigentum erklären lassen

Eine diese Woche in New York eingereichte Klage fordert ein Gericht auf, 39.069 seit langem ruhende Bitcoin-Wallets – die zusammen schätzungsweise 3,79 Millionen BTC enthalten – gemäß dem Landesrecht für verlassenes Eigentum zu erklären. Der Kläger Noah Doe zusammen mit zwei Wyoming LLCs beantragt eine Feststellungsklage, keine gerichtliche Anordnung zur Eigentumsübertragung. Der Fall stützt sich auf eine neuartige Anwendung des New Yorker Fundrechts auf Kryptowährungsadressen.

Das rechtliche Argument

Die Kläger argumentieren, dass gemäß § 257 des New Yorker Personal Property Law das Eigentum an den Wallets auf Doe überging, nachdem er die Wallet-Listen der NYPD gemeldet und die erforderlichen Benachrichtigungsschritte unternommen hatte. Die Beschwerde identifiziert drei Gruppen ruhender Wallets, die zwischen Dezember 2024 und April 2025 entdeckt wurden, insgesamt 39.069 Wallets nach Ausschlüssen und angeblichen Reaktionen der Eigentümer. Die Kläger behaupten, sie hätten die Listen der NYPD dreimal über USB-Sticks übergeben, und die NYPD habe die Sticks zurückgegeben.

Doch es gibt einen Haken: Die Klage räumt ein, dass die Bitcoins ohne die entsprechenden privaten Schlüssel nicht tatsächlich bewegt werden können. Das rechtliche Argument behandelt die ruhenden Adressen als „wiederherstellbares Eigentum“ – eine Dehnung, die testen könnte, wie weit Gerichte gehen, wenn sie alte Eigentumsgesetze auf neue Technologien anwenden.

Wem gehören diese Wallets?

Eine externe Analyse von TimechainIndex.com besagt, dass die Adressen 3.791.121,17697938 BTC enthalten und Adressen umfassen, die Satoshi Nakamoto, frühen Minern, Casascius Coins, verlorenen Münzen, Hackern und nicht identifizierten Entitäten zugeschrieben werden. Diese Details sind nicht in der Beschwerde selbst enthalten. Die Kläger bitten das Gericht im Wesentlichen, festzustellen, dass die ursprünglichen Eigentümer – falls sie existieren – ihren Anspruch aufgegeben haben.

Die Klage steht im Zusammenhang mit einer breiteren On-Chain-Benachrichtigungskampagne von Salomon Brothers Strategic Advisors. Diese Organisation – nicht die historische Wall-Street-Firma, sondern eine neuere, die den Namen Salomon erworben hat – sendete OP_RETURN-Nachrichten an ruhende Wallets und betrieb eine Benachrichtigungswebseite. Galaxy Research analysierte die Kampagne und nannte sie das „Great Bitcoin Dusting“, an dem 41.523 Nachrichten von 3.738 Absenderadressen an 39.423 Empfängeradressen beteiligt waren, die zu diesem Zeitpunkt 2.334.482,52 BTC hielten.

Was als Nächstes passiert

Der Fall befindet sich in einem frühen Stadium. Die Vorladung und die geänderte Beschwerde beantragen eine Feststellungsklage – das heißt, die Kläger möchten, dass das Gericht den rechtlichen Status der Wallets definiert, nicht dass sie sofort übergeben werden. Ein Richter muss entscheiden, ob das New Yorker Fundrecht überhaupt auf digitale Vermögenswerte anwendbar ist, die nicht physisch besessen werden können. Die Rückgabe der USB-Sticks durch die NYPD könnte zu einer entscheidenden Tatsache werden: Stellte dies eine Annahme der Meldung dar, oder war es nur die Rückgabe von Beweismitteln?

Vorerst bleiben die Wallets unberührt. Der nächste konkrete Schritt ist wahrscheinlich eine Antwort der Beklagten – der Wallet-Eigentümer, falls sie identifiziert werden können – oder ein Antrag der Kläger, den Fall voranzutreiben. Es wurden noch keine Gerichtstermine festgelegt.