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Schweizer Bitcoin-Reserve-Referendum scheitert an fehlenden Unterschriften

Schweizer Bitcoin-Reserve-Referendum scheitert an fehlenden Unterschriften

Wie die Unterschriftensammlung scheiterte

Im Schweizer System der direkten Demokratie benötigt eine Volksinitiative eine bestimmte Anzahl gültiger Unterschriften innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens, um ein Referendum zu erzwingen. Die Kampagne erreichte dieses Ziel nicht. Befürworter hatten monatelang Unterstützung gesammelt, aber die endgültige Zahl blieb hinter den Erwartungen zurück. Das genaue Defizit wurde nicht bekannt gegeben, aber das Vorhaben ist nun gescheitert.

Warum der Vorschlag wichtig war

Die Idee war einfach: die Schweizerische Nationalbank verpflichten, einen Teil ihrer Devisenreserven in Bitcoin zu allokieren. Das wäre eine große Veränderung für die bekanntermaßen vorsichtige Zentralbank gewesen. Die SNB hat sich lange gegen Kryptowährungen gewehrt und argumentiert, sie seien zu volatil und illiquide für das Reservemanagement. Ein erfolgreiches Referendum hätte den Vorstand gezwungen, seine Haltung zu überdenken – oder zumindest öffentlich zu verteidigen.

Was das für Kryptowährungen in der Schweiz bedeutet

Die Schweiz bleibt eine der kryptofreundlichsten Rechtsordnungen der Welt. Das „Crypto Valley“ in Zug beherbergt hunderte Blockchain-Unternehmen. Doch dieses Scheitern zeigt, dass es nach wie vor schwierig ist, lokale Akzeptanz in nationale Politik umzusetzen. Die SNB wird nicht so bald Bitcoin kaufen – zumindest nicht auf gesetzlichem Zwang. Andere Vorschläge, etwa die Zentralbank zu verpflichten, digitale Vermögenswerte zu studieren, kön