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Revolut-Nutzer sehen Bitcoin kurzzeitig bei 0,02 $ – Plattform-Panne

Revolut-Nutzer sehen Bitcoin kurzzeitig bei 0,02 $ – Plattform-Panne

Revolut-Nutzer berichteten diese Woche von einem erschreckenden Anblick in der App: Bitcoin wurde mit 0,02 $ gehandelt. Die plattformspezifische Panne dauerte nur wenige Minuten, reichte aber aus, um die sozialen Medien mit Screenshots und Verwirrung zu überfluten. Experten zufolge war die Ursache wahrscheinlich ein Datenfehler oder eine kurzzeitige Liquiditätslücke – kein echter Markteinbruch.

Was die Nutzer sahen

Am Samstag, den 9. Mai, sahen Nutzer der Krypto-Handelsfunktion von Revolut den Bitcoin-Preis auf zwei Cent fallen. Für einige Minuten zeigte die Anzeige Kauf- und Verkaufsaufträge zu diesem Niveau. Einige gerieten in Panik, andere versuchten, den „Dip" zu kaufen. Doch der Preis schnellte schnell wieder auf Marktniveaus von rund 60.000 $ zurück. Die Anomalie beschränkte sich auf Revolut; andere Börsen zeigten keine derartige Bewegung.

Was die wahrscheinliche Ursache war

Krypto-Marktdaten werden von mehreren Börsen eingespeist, und Pannen sind nicht ungewöhnlich. Diese deutet laut Beobachtern entweder auf einen fehlerhaften Datenfeed aus einer einzigen Quelle oder auf ein dünnes Orderbuch im internen Liquiditätspool von Revolut hin. Ein kleiner Handel zu einem extremen Preis kann in einem Umfeld mit geringer Liquidität als Marktpreis erscheinen. Genau das ist hier wahrscheinlich passiert – eine Fehlinterpretation, kein echter Absturz.

Das Unternehmen hat sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert. Keine offizielle Erklärung, keine Beruhigung. Dieses Schweigen ist vorerst die größere Geschichte.

Was als Nächstes kommt

Revolut hat weder eine Stellungnahme noch eine Nachbesprechung veröffentlicht. Die Nutzer müssen raten, ob ihre Aufträge zum fehlerhaften Preis ausgeführt oder abgelehnt wurden. Für eine Plattform, die Millionen von privaten Krypto-Konten verwaltet, ist das Fehlen einer schnellen Klarstellung an sich ein Problem. Die eigentliche Frage: Wird Revolut die Ursache bestätigen oder wird dies eine weitere stille Korrektur in den Versionshinweisen bleiben?