Sieben große Bitcoin-Mining-Pools sind diese Woche der Stratum-V2-Arbeitsgruppe beigetreten. Zu den neuen Mitgliedern gehören unter anderem Antpool, F2pool und Foundry. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zur miner-gesteuerten Transaktionsauswahl.
Die großen Akteure im Raum
Antpool, F2pool, Foundry, Spiderpool, Block Inc., MARA Foundation und DMND sind nun Teil der Initiative. Diese sieben repräsentieren einige der größten Betriebe im Bitcoin-Mining. Ihr gemeinsamer Schritt ist kein kleines Detail – es ist die bisher größte einzelne Unterstützung für das Protokoll.
Warum dies das Spiel verändert
Stratum V2 gibt Minern die direkte Kontrolle darüber, welche Transaktionen verarbeitet werden. Aktuelle Systeme benötigen dafür externe Software. Miner können nun Transaktionen nach ihren eigenen Regeln priorisieren. Der Wandel wird seit Jahren diskutiert, aber noch nie hatte er eine derartige Unterstützung.
Was geschieht nun
Andere Mining-Pools haben noch nicht bekannt gegeben, ob sie beitreten werden. Die Arbeitsgruppe gab keinen Zeitplan für die vollständige Einführung bekannt. Doch mit diesen Schwergewichten an Bord muss die Branche aufmerksam sein. Das nächste Signal wird sein, ob in den kommenden Monaten weitere Pools beitreten.




