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Strategy-CEO sagt, das Unternehmen werde Bitcoin nur unter bestimmten Bedingungen verkaufen

Strategy-CEO sagt, das Unternehmen werde Bitcoin nur unter bestimmten Bedingungen verkaufen

Strategy-CEO Phong Le sagte diese Woche gegenüber Investoren, dass das Unternehmen plant, Bitcoin nur in eng definierten Fällen zu verkaufen – und widersprach damit Spekulationen, dass sein massiver Bestand den Markt überschwemmen könnte. Le enthüllte, dass Strategy inzwischen mehr als 4 % des maximalen Bitcoin-Angebots hält – eine Position, die sowohl Lob als auch Kritik hervorgerufen hat.

Was Le sagte

In einer Telefonkonferenz erklärte Le, dass etwaige Bitcoin-Verkäufe nur durch bestimmte, vorab definierte Ereignisse ausgelöst würden. Er ging nicht ins Detail, beschrieb diese Auslöser jedoch als „außergewöhnlich“ und nicht als routinemäßig. Das Unternehmen hat seinen Bitcoin-Aufbau stets als langfristige Treasury-Strategie dargestellt, und Les Aussagen untermauern diese Haltung.

Mit über 4 % aller jemals existierenden Bitcoin ist Strategy mit Abstand der größte Unternehmenshalter. Diese Konzentration wirft die Frage auf, ob ein einzelnes Unternehmen den Markt verzerren könnte, wenn es je abstoßen würde. Le ging direkt darauf ein: Er argumentierte, dass selbst ein großer Verkauf durch Strategy die Kurse nicht wesentlich bewegen würde, da die Liquidität der Bitcoin-Märkte seit Beginn der Käufe des Unternehmens deutlich gereift sei.

Marktreaktion

Die Äußerungen fielen in einer ruhigen Handelssitzung. Der Bitcoin-Kurs bewegte sich nach dem Gespräch kaum, was darauf hindeutet, dass Anleger bereits eine langfristige Halteverpflichtung eingepreist hatten. Analysten, die das Unternehmen beobachten, stellen fest, dass Strategy in der Vergangenheit nur kleine Mengen verkauft hat, meist aus steuerlichen oder regulatorischen Gründen.

Strategys Bitcoin-Bestand kommt inzwischen an die Bestände mancher börsengehandelter Fonds heran. Les Beharren auf begrenzten Verkaufsbedingungen könnte Ängste vor einem plötzlichen Abstoßen lindern, bedeutet aber auch, dass das Schicksal des Unternehmens eng mit der Volatilität von Bitcoin verbunden ist. Wann Strategy das nächste Mal verkaufen könnte, ist unklar – Le setzte weder einen Kalender noch ein Kursziel.