Der Vorwurf
Perez wurde beschuldigt, Wetten auf Trumps Reden abgeschlossen zu haben – Wetten, die durch sein Insiderwissen darüber, was der Präsident sagen würde und wann, beeinflusst worden sein könnten. Die genaue Art der Wetten wurde nicht öffentlich bekannt gegeben, aber die Anschuldigung legt nahe, dass Perez seine Position genutzt haben könnte, um sich einen unfairen Vorteil auf dem Markt zu verschaffen.
Kalshi, das unter der Aufsicht der US-amerikanischen Warenterminhandelskommission (CFTC) operiert, ermöglicht es Nutzern, Verträge über binäre Ergebnisse zu handeln – zum Beispiel darüber, ob ein bestimmter Satz während einer Rede geäußert wird. Solche Märkte sind legal, unterliegen jedoch Regeln gegen Insiderhandel und Manipulation.
Beschäftigungsstatus bestätigt
Perez ist nicht länger bei der Bundesregierung angestellt, so eine Erklärung des Weißen Hauses. Die Regierung führte nicht näher aus, ob er zurückgetreten oder entlassen wurde, und äußerte sich auch nicht zu einer laufenden Untersuchung. Der Abgang erfolgt nur wenige Tage, nachdem die Vorwürfe in Medienberichten aufgetaucht waren.
Es ist unklar, ob Perez mit rechtlichen Konsequenzen rechnen muss. Bundesgesetze verbieten die Nutzung nicht-öffentlicher Informationen zum persönlichen finanziellen Vorteil, aber die Anwendung von Insiderhandelsregeln auf politische Prognosemärkte bleibt eine Grauzone.
Das Weiße Haus hat nicht gesagt, ob es die Angelegenheit an das Justizministerium oder die CFTC verweisen wird. Kalshi hat sich nicht öffentlich zu den spezifischen Geschäften geäußert.




