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US-Gesetzgeber schlagen Obergrenze von 5.000 Dollar für Super-PAC-Spenden vor – mit Fokus auf Krypto-Wahlkampfgelder

US-Gesetzgeber schlagen Obergrenze von 5.000 Dollar für Super-PAC-Spenden vor – mit Fokus auf Krypto-Wahlkampfgelder

Der „Abolish Super PACs Act“ wurde diese Woche in beiden Kammern des Kongresses eingebracht und sieht eine Obergrenze von 5.000 Dollar für individuelle Spenden an Super PACs vor. Die Initiatoren, die US-Abgeordnete Summer Lee und Senator Bernie Sanders, stellten einen direkten Zusammenhang mit kryptogestützten unabhängigen Wahlkampfausgaben her und bezeichneten diese als Haupttreiber des Vorstoßes. Das Gesetz zielt auf eine Finanzierungslücke im Wahlkampf ab, die zunehmend in den Fokus gerät, da Gelder aus digitalen Vermögenswerten in Wahlwerbung fließen.

Was das Gesetz bewirkt

Die Maßnahme würde die derzeit unbegrenzte Spendenobergrenze für Super PACs – die von einem einzelnen Spender Millionen annehmen können – auf pauschal 5.000 Dollar pro Person senken. Diese Obergrenze gilt sowohl für direkte Beiträge als auch für Spenden in Kryptowährungen, die in Wahlkampfausgaben umgewandelt werden. Das Gesetz verbietet Kryptospenden nicht direkt, würde aber den Umfang solcher Beiträge einzelner Unterstützer stark einschränken.

Warum Krypto im Fokus steht

Die Initiatoren machten deutlich, dass das Gesetz eine direkte Reaktion auf den Anstieg kryptofinanzierter Super-PAC-Aktivitäten ist. Unabhängige Ausgabengruppen nutzen zunehmend digitale Vermögenswerte, um Gelder in Kongresswahlen zu lenken, oft mit begrenzter Transparenz. Der „Abolish Super PACs Act“ soll diese Lücke schließen. Weder Lee noch Sanders gaben ein Zitat, aber der Gesetzestext bezeichnet kryptogestützte Ausgaben als besonders undurchsichtigen Kanal, der bestehende Offenlegungsregeln untergräbt.

Aufnahme und nächste Schritte

Das Gesetz steht in einem gespaltenen Kongress vor einem schwierigen Weg. Dennoch zeigt seine Einbringung, dass die Diskussion über Krypto in der Wahlkampffinanzierung von einem Nischenthema zu gesetzgeberischen Maßnahmen übergeht. In den kommenden Wochen sind Anhörungen zu erwarten, allerdings wurden noch keine Ausschusszuweisungen bekannt gegeben. Die Uhr tickt, ob in dieser Sitzung Fortschritte erzielt werden – oder ob das Gesetz wie so viele Wahlkampffinanzierungsreformen zuvor scheitert.