Foundation hat in dieser Woche eine von Fulgur Ventures angeführte Finanzierungsrunde in Höhe von 6,4 Millionen Dollar abgeschlossen. Das Unternehmen begann zudem mit dem allgemeinen Verkauf seines Hardware-Geräts Passport Prime, nachdem es seit März Vorbestellungen ausgeliefert hatte. Der Schritt beschleunigt seine Bemühungen, menschliche Aufsicht für kritische Aktionen in KI-gesteuerten Systemen zu verlangen.
Finanzierungsdetails
Die neue Kapitalspritze bringt Foundations Gesamtfinanzierung auf 16,5 Millionen Dollar. Fulgur Ventures führte die jüngste Runde an. Das Unternehmen gibt nicht bekannt, wie es das Geld über die Erweiterung seines Teams hinaus ausgeben will. Es ist das erste neue Kapital seit Ende 2024.
Was Passport Prime tatsächlich tut
Das Gerät kombiniert eine Bitcoin-Hardware-Wallet, FIDO-Authentifizierungsschlüssel und einen Geheimnistresor mit 50 GB verschlüsseltem Speicher. Es erzwingt eine physische Genehmigung für risikoreiche Aktionen wie große Krypto-Transfers. KeyOS steuert den Betrieb – ein in Rust geschriebenes, quelloffenes Mikrokernel-Betriebssystem, das über drei Jahre entwickelt wurde. Das Betriebssystem verwendet Post-Quanten-Kryptografie über QuantumLink und kombiniert ML-KEM- und ChaCha20-Poly1305-Verschlüsselung. Kein App-Store. Keine Cloud-Verbindung. Nur Hardware und Firmware.
Entwicklerinitiative läuft
Foundation hat diesen Monat die KeyOS-Entwicklerplattform gestartet. SDKs, Dokumentationen und Befehlszeilentools sind verfügbar. Ein Simulator ermöglicht Entwicklern das Testen von Apps ohne das Gerät. Cake Wallet ist der erste Partner, der eine Cold-Storage-Anwendung für seine eine Million Nutzer entwickelt. Das Unternehmen bestätigte, dass es die KeyOS-Integration bereits testet. Es gibt noch kein Veröffentlichungsdatum für die Funktion.
Jetzt im Handel erhältlich
Passport Prime wurde ab März an Vorbesteller ausgeliefert. Es ist heute im Foundation-Store für den allgemeinen Kauf erhältlich. Das Unternehmen sagt, dass frühe Bewertungen die Einfachheit des Geräts hervorheben. Nutzer müssen Transaktionen durch einen Tastendruck physisch genehmigen. Keine automatischen Genehmigungen mehr für KI-Tools, die ihre Kryptowährungen verwalten.




