Psalion, ein in Singapur ansässiges Digital-Asset-Unternehmen, hat einen 50 Millionen US-Dollar schweren Wagniskapitalfonds aufgelegt. Es ist der dritte und größte Fonds des Unternehmens, der sich an Startups in der Frühphase richtet, die Blockchain-Infrastruktur, Handelsfinanzierung, reale Vermögenswerte und Stablecoins aufbauen. Der Fonds ist Teil von Psalions breiterem Vorstoß, Web2 und Web3 zu verbinden.
Fondsgröße und Schwerpunkt
Das 50-Millionen-Dollar-Pool ist für Unternehmen in der Pre-Seed- und Seed-Phase vorgesehen. Psalion sucht nach Teams, die die Infrastruktur des nächsten Internets aufbauen – nicht nur ein weiteres Token-Projekt. Die Investment-These des Unternehmens konzentriert sich auf vier Bereiche: Blockchain-Infrastruktur, Handelsfinanzierung, reale Vermögenswerte (RWA) und Stablecoins. In jedem dieser Bereiche, so argumentiert das Unternehmen, können traditionelle Finanzen und dezentrale Technologie tatsächlich aufeinandertreffen.
Psalions dritter Fonds
Dies ist nicht Psalions erster Ritt. Das Unternehmen hat bereits zwei frühere Wagniskapitalfonds aufgelegt, deren Größe jedoch nicht bekannt gegeben wurde. Klar ist: Der neue 50-Millionen-Dollar-Fonds ist seine bisher größte Wette. Der Größenanstieg deutet auf wachsende Überzeugung – und möglicherweise wachsendes LP-Interesse – im Bereich der frühen Krypto-Wagniskapitalinvestitionen hin, insbesondere in Asien.
Zielsektoren
Blockchain-Infrastruktur ist ein überfülltes Feld, aber Psalion wettet darauf, dass die eigentliche Action in der Handelsfinanzierung und bei RWAs liegt – Bereichen, in denen Blockchain tatsächliche Papier- und Abwicklungsprobleme lösen kann. Auch Stablecoins stehen im Fokus, ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen regulatorische Klarheit rund um digitale Dollar als Rückenwind sieht. Das Mandat des Fonds zielt explizit darauf ab, Web2 und Web3 zu verbinden, was bedeutet, dass er nicht reine Krypto-native Vorhaben verfolgt, sondern Projekte, die bestehende Geschäftsabläufe mit Blockchain-Schienen verknüpfen.
Psalion setzt nun aktiv Kapital ein. Das Unternehmen gibt an, Bewerbungen von Startups in seinen Zielsektoren entgegenzunehmen. Noch gibt es keine Informationen über erste Investitionen, aber mit 50 Millionen Dollar, die investiert werden müssen, dürfte der Dealflow in diesem Quartal schnell anziehen.




