Bitcoin fiel am Donnerstag auf 62.000 $ und erreichte damit ein neues Jahrestief. Der Rückgang erfolgte, während der ehemalige BitMEX-CEO Arthur Hayes seine Positionen in HYPE und NEAR verkaufte, was beide Token in zweistellige Verlustzonen schickte. Die beiden parallel stattfindenden Ereignisse zeigen einen Markt, der von mehreren Seiten unter Druck gerät.
Bitcoins schlechtestes Niveau seit Monaten
Bitcoin erreichte zu Beginn des Tages 62.000 $, den niedrigsten Stand seit Anfang dieses Jahres. Der Rückgang verlängerte eine mehrmonatige Talfahrt, die die Gewinne aus dem Frühjahr zunichte gemacht hat. Die Handelsvolumina stiegen, als der Preis unter 63.000 $ fiel, aber es gab keinen einzelnen Auslöser — nur einen stetigen Verkaufsdruck, der sich im Laufe des Morgens verstärkte. Das Niveau von 62.000 $ war als Unterstützungslinie angesehen worden; sein Durchbruch brachte die 60.000 $-Marke in Sichtweite.
Hayes trennt sich von HYPE und NEAR
On-Chain-Daten zeigten, dass Arthur Hayes seine Bestände an HYPE und NEAR liquidierte. Die Verkäufe waren so umfangreich, dass beide Token um mehr als 10 % fielen. Zuerst fiel HYPE, dann folgte NEAR. Bei bereits dünner Liquidität im Altcoin-Markt führte die Größe der Aufträge zu stärkeren Rückgängen, als dies sonst der Fall gewesen wäre. Hayes hat die Bewegung nicht öffentlich erklärt, aber Händler merkten an, dass große Blockverkäufe in einem nervösen Markt Verluste verstärken können.
Altcoins unter Druck
Der Schaden beschränkte sich nicht auf HYPE und NEAR. Auch andere Token rutschten ab, wenn auch nicht so dramatisch. Die Kombination aus einem fallenden Bitcoin und einem prominenten Ausverkauf machte Händler insgesamt vorsichtig. Einige zogen Gebote zurück, andere reduzierten ihre Hebelwirkung. Es war eine dieser Tage, an denen die Risikobereitschaft schnell schwindet. Der breitere Altcoin-Markt erlitt einen Schlag, aber die von Hayes direkt verkauften Token waren die schlechtesten Performer.
Am späten Nachmittag pendelte Bitcoin knapp über 62.000 $. HYPE und NEAR hatten einen Bruchteil ihrer Verluste aufgeholt, blieben aber tief im Minus. Die nächsten Sitzungen werden zeigen, ob es sich um eine vorübergehende Bereinigung oder den Beginn einer breiteren Korrektur handelt.




