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Bubblemaps bringt neun Polymarket-Konten mit 2,4 Millionen Dollar Wetten auf Militäreinsätze in Verbindung

Bubblemaps bringt neun Polymarket-Konten mit 2,4 Millionen Dollar Wetten auf Militäreinsätze in Verbindung

Ein Cluster von neun Konten auf der Prognoseplattform Polymarket hat laut der Blockchain-Analysefirma Bubblemaps 2,4 Millionen Dollar mit Wetten auf wichtige US-Militäreinsätze erzielt. Die Konten erzielten eine Gewinnquote von 98 %, was Fragen aufwirft, wie sie konsistent den Zeitpunkt und das Ergebnis sensibler Operationen vorhersagen konnten.

Was die Untersuchung ergab

Bubblemaps, eine Firma, die On-Chain-Daten analysiert, um Tokenflüsse und Wallet-Cluster nachzuverfolgen, identifizierte die Gruppe anhand von Mustern in den Transaktionshistorien. Die neun Konten transferierten Gelder untereinander und teilten gemeinsame Ein- und Auszahlungsadressen. Ihre Wetten konzentrierten sich auf eine Handvoll Verträge, die mit US-Militäraktionen verbunden waren – wobei die spezifischen Operationen im Bericht nicht genannt wurden.

Die Gewinnquote von 98 % liegt weit über dem, was typische Trader auf Prognosemärkten erreichen, wo selbst erfahrene Teilnehmer selten über 70 % kommen. Das Volumen – 2,4 Millionen Dollar – deutet darauf hin, dass die Gruppe entweder großes Vertrauen oder möglicherweise Insiderwissen hatte. Bubblemaps hat niemanden eines Fehlverhaltens beschuldigt, aber die Ergebnisse verdeutlichen, wie Prognosemärkte zu Vehikeln für den Handel mit nicht öffentlichen Informationen werden können.

Warum der Zeitpunkt wichtig ist

Polymarket ist im letzten Jahr rasant gewachsen und zieht Nutzer an, die auf alles von Wahlergebnissen bis zu Entscheidungen der Federal Reserve über Zinssätze wetten. Militäroperationen sind eine neuere Kategorie. Die Verträge ermöglichen es Nutzern, darauf zu wetten, ob ein bestimmtes Ereignis bis zu einem bestimmten Datum eintreten wird – zum Beispiel ein Raketenangriff oder eine Truppenbewegung. Wenn jemand weiß, dass die Operation bevorsteht, kann er profitieren, bevor die Nachricht bekannt wird.

Das US-Recht verbietet den Handel mit wesentlichen nicht öffentlichen Informationen über Regierungsaktivitäten, aber Prognosemärkte agieren in einer Grauzone. Aufsichtsbehörden haben noch keine klaren Regeln für diese Plattformen festgelegt. Die Untersuchung von Bubblemaps zeigt die Risiken. Neun zusammenarbeitende Konten können Millionen bewegen, ohne auf der Plattform selbst Alarm auszulösen.

Was Polymarket sagt

Polymarkets Nutzungsbedingungen verbieten Marktmanipulation und die Nutzung von Insiderinformationen. Das Unternehmen hat sich nicht öffentlich zu dem Bubblemaps-Bericht geäußert. Es ist unklar, ob die Plattform eigene Erkennungstools hat oder sich auf externe Firmen wie Bubblemaps verlässt, um verdächtige Aktivitäten zu melden. Keine Aufsichtsbehörde hat eine Untersuchung angekündigt.

Laut Blockchain-Daten bleiben die Konten aktiv. Das lässt eine offene Frage: Wird Polymarket sie sperren, oder werden die Behörden eingreifen? Vorerst handeln die neun Wallets weiter – und die 98-prozentige Gewinnquote deutet darauf hin, dass sie entweder außergewöhnliches Glück haben oder etwas ganz anderes im Spiel ist.