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Galaxy Research senkt Wahrscheinlichkeit für CLARITY Act auf 30 %, da parteiübergreifende Gräben tiefer werden

Galaxy Research senkt Wahrscheinlichkeit für CLARITY Act auf 30 %, da parteiübergreifende Gräben tiefer werden

Galaxy Research hat seine Schätzung, dass der CLARITY Act 2026 Gesetz wird, auf nur 30 % gesenkt – ein Rückgang gegenüber einer höheren Zahl zu Beginn des Jahres. Die Korrektur erfolgte, nachdem die Gesetzgeber den endgültigen Text des lang erwarteten Gesetzes zur Kryptomarktstruktur veröffentlicht hatten. Ungeklärte Streitigkeiten zwischen wichtigen Fraktionen gefährden nun die parteiübergreifende Unterstützung, die für die Verabschiedung in beiden Kammern erforderlich ist.

Die 30-%-Schätzung und was sich geändert hat

Die neue Wahrscheinlichkeit von Galaxy Research spiegelt eine ernüchternde Realität wider. Das Unternehmen war zuvor optimistischer gewesen, doch die Veröffentlichung des endgültigen Gesetzestextes offenbarte anhaltende Meinungsverschiedenheiten. Laut dem Forschungsbericht sind die gesenkten Chancen eine direkte Reaktion auf die politische Landschaft nach der Veröffentlichung des Textes. Die Analysten nannten keine genaue vorherige Schätzung, aber die 30-%-Marke zeigt, dass eine Verabschiedung alles andere als sicher ist.

Wo die Streitigkeiten liegen

Der CLARITY Act zielt darauf ab, einen bundesstaatlichen Rahmen für die Regulierung digitaler Vermögenswerte zu schaffen und die Aufsicht zwischen der SEC und der CFTC aufzuteilen. Der endgültige Text ließ jedoch mehrere Fragen offen. Ein Hauptstreitpunkt: die Definition von Wertpapier versus Ware im Kryptobereich. Ein weiterer ist die Behandlung dezentraler Protokolle. Abgeordnete beider Parteien haben Bedenken geäußert, aber es wurden noch keine formellen Änderungsanträge eingebracht. Die ungelösten Streitigkeiten sind der Hauptgrund, warum Galaxy Research die Chancen sinken sieht.

Was für die Branche auf dem Spiel steht

Für Kryptounternehmen ist der CLARITY Act das bedeutendste Gesetzesvorhaben auf dem Tisch. Er würde das derzeitige Flickwerk aus einzelstaatlichen Regeln und Durchsetzungsmaßnahmen durch einen einheitlichen Bundesstandard ersetzen. Ohne ihn sind die Unternehmen weiterhin mit regulatorischer Unsicherheit konfrontiert. Die 30-prozentige Wahrscheinlichkeit bedeutet, dass die Branche in diesem Jahr nicht mit einer Lösung rechnen kann. Einige Unternehmen haben bereits ihre Lobbyarbeit verstärkt, aber die Zeit drängt – der Legislativkalender ist voll mit Haushalts- und Wahlkampfthemen.

Nächste Schritte auf dem Capitol Hill

Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit im Ausschuss. Eine Anhörung zur Beratung ist vorläufig für Mitte August angesetzt, doch dieser Termin könnte sich verschieben, wenn die Streitigkeiten nicht beigelegt werden. Galaxy Research wies darauf hin, dass die nächsten zwei Wochen entscheidend sind: Wenn die Gesetzgeber bei den wichtigsten Streitpunkten keinen Kompromiss erzielen können, könnte der Gesetzentwurf vor der Novemberpause keine Abstimmung im Plenum erhalten. Die 30-%-Schätzung könnte weiter sinken, wenn die Verhandlungen ins Stocken geraten.