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OCC erteilt Coinbase, Ripple und Bitgo nationale Treuhandlizenzen, während Warren Widerstand leistet

OCC erteilt Coinbase, Ripple und Bitgo nationale Treuhandlizenzen, während Warren Widerstand leistet

Warrens Herausforderung

Senatorin Warren, eine langjährige Kritikerin des Krypto-Sektors, verschärfte diese Woche ihre Aufsicht, indem sie die OCC aufforderte, ihre Entscheidung zur Genehmigung der Lizenzanträge zu erläutern. Sie stellte infrage, ob die Behörde die Risiken, die mit der Verwahrung von Kundenvermögen bei Unternehmen verbunden sind, die auch Kreditvergabe oder andere Finanzaktivitäten betreiben, angemessen bewertet habe. Der Brief nannte keine konkreten Unternehmen, zielte jedoch auf die Gruppe der Genehmigungen ab, die Coinbase, Ripple und Bitgo umfasste.

Belshes Verteidigung

Bitgo-CEO Mike Belshe schoss zurück und argumentierte, dass das treuhänderische Verwahrungsmodell der nationalen Treuhandlizenz Kundeneigentum tatsächlich von Kredit- oder Eigenhandelsrisiken trenne. „Die treuhänderische Verwahrung trennt Kundeneigentum von Kreditrisiken", sagte Belshe und widerlegte damit die Andeutung, dass die Lizenz die Tür für Interessenkonflikte öffne. Bitgos Standpunkt ist, dass die Struktur stärkeren Schutz bietet als bundesstaatliche Treuhandlizenzen, die viele Krypto-Verwahrer derzeit besitzen.

Was auf dem Spiel steht

Der Vorstoß für nationale Treuhandlizenzen hat sich zu einem breiteren regulatorischen Konflikt darüber entwickelt, wer die Verwahrung digitaler Vermögenswerte beaufsichtigen darf – und wie. Bundesstaatliche Aufsichtsbehörden hatten traditionell die Zügel in der Hand, aber bundesstaatliche Lizenzen geben Unternehmen ein einheitliches Regelwerk und die Möglichkeit, landesweit tätig zu sein. Kritiker wie Warren befürchten, dass die OCC zu schnell handelt, ohne klare Regeln zur Vermögenstrennung, während Branchenbefürworter sagen, die Lizenzen brächten dringend benötigte Konsistenz. Die OCC hat sich nicht öffent