Der Herausforderer im Raum
Ein Name, der bereits kursiert, ist Nasser Al-Khelaifi, der katarische Vorsitzende von Paris Saint-Germain und beIN Media Group. Al-Khelaifi sitzt im UEFA-Exekutivkomitee und hat enge Verbindungen sowohl zum europäischen Fußball als auch zu den Investitionsnetzwerken des Nahen Ostens. Er hat nie öffentlich Interesse an der FIFA-Präsidentschaft bekundet, aber seine Unterstützer sehen ihn als glaubwürdiges Gegengewicht zu Infantinos Griff auf den Spitzenposten des Sports.
Al-Khelaifis mögliche Kandidatur dreht sich nicht nur um Fußballpolitik. Er beaufsichtigt ein Medienimperium, das in blockchain-basierte Ticketing- und Fan-Token vorgedrungen ist, und PSG war einer der ersten Vereine, die einen Fan-Token mit Socios.com eingeführt haben. Ein FIFA-Präsident mit diesem Hintergrund würde wahrscheinlich die Integration von Krypto-Sponsoring und digitalen Vermögenswerten in die Weltmeisterschaft und andere FIFA-Veranstaltungen beschleunigen.
Warum Krypto und Sponsoren interessiert sind
FIFAs aktuelle kommerzielle Strategie unter Infantino war in Bezug auf Kryptowährungen vorsichtig. Der Verband hat einige Blockchain-bezogene Partnerschaften unterzeichnet, aber den Sektor nie so stark angenommen wie einige nationale Verbände oder Vereine. Ein Wechsel an der Spitze könnte diese Haltung umkehren. Al-Khelaifis Erfolgsbilanz deutet darauf hin, dass er digitale Vermögenswerte als Einnahmequelle und Fan-Engagement-Tool betrachtet, nicht als regulatorisches Problem.
Europäische Vereine erzielen bereits Millionen aus Krypto-Deals – Fan-Token, NFT-Samm




