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Private Credit führt die Adoption realer Vermögenswerte an, während DeFi tokenisierte Angebote erweitert

Private Credit führt die Adoption realer Vermögenswerte an, während DeFi tokenisierte Angebote erweitert

Die dezentralen Finanzen haben einen klaren Spitzenreiter bei den Bemühungen, reale Vermögenswerte auf die Blockchain zu bringen: Private Credit. Während Rohstoffe immer noch die Handelsvolumina bei Perpetual-Kontrakten dominieren und tokenisierte Aktien an Boden gewinnen, zeigen die Daten, dass Private Credit heute die breiteste Adoption von Real World Assets (RWAs) auf DeFi-Plattformen vorantreibt.

Private Credit: Der RWA-Spitzenreiter

Kreditpools, die durch Rechnungen, Handelsforderungen und Unternehmenskredite besichert sind, ziehen sowohl renditesuchende Crypto-Natives als auch traditionelle Institutionen an, die nach On-Chain-Exposition suchen. Im Gegensatz zu volatilen Krypto-Sicherheiten bietet Private Credit vorhersehbare Renditen, die an die reale Wirtschaftstätigkeit gekoppelt sind. Protokolle, die diese Kredite ermöglichen, verzeichnen ein stetiges Wachstum des gesperrten Gesamtwerts, da Kreditnehmer die Liquidität von DeFi nutzen, ohne ihre zugrunde liegenden Vermögenswerte verkaufen zu müssen.

Investoren werden von den höheren Renditen im Vergleich zu traditionellen festverzinslichen Produkten angezogen, aber der Bereich birgt immer noch Risiken – Ausfallraten und rechtliche Durchsetzbarkeit in verschiedenen Rechtsordnungen bleiben offene Fragen. Vorerst ist Private Credit der stille Treiber der RWA-Adoption und übertrifft andere Anlageklassen bei weitem in Bezug auf die Integration in Kreditprotokolle.

Rohstoffe und Perpetual-Kontrakte

Was die Handelsaktivität betrifft, dominieren Rohstoffe. Perpetual-Kontrakte – Kontrakte ohne Verfallsdatum – auf Gold, Öl und andere Rohstoffe machen den Großteil des Volumens auf DeFi-Derivateplattformen aus. Diese Produkte ermöglichen es Händlern, mit Hebelwirkung auf Preisbewegungen zu spekulieren, und sind zur liquidesten Ecke des On-Chain-Derivatemarktes geworden.

Die Bevorzugung von Rohstoffen gegenüber Aktien oder Anleihen bei Perps ist teils historisch bedingt: Krypto-Händler sind mit den Mechanismen von zentralisierten Börsen vertraut, und Rohstoffe bieten eine klare Preisfindung aus globalen Märkten. Aber die Abhängigkeit von Orakeln und das Risiko von Liquidationskaskaden bleiben für Plattformentwickler bedenklich. Dennoch zeigt das schiere Volumen, dass Händler diesen synthetischen Versionen der physischen Märkte vertrauen – zumindest vorerst.

Tokenisierte Aktien auf dem Vormarsch

Ein neuerer, aber schnell wachsender Teil des RWA-Puzzles sind tokenisierte Aktien. Anteile großer Unternehmen, die als Tokens auf DeFi-Protokollen ausgegeben werden, ermöglichen es Anlegern, traditionelle Aktien zu handeln, ohne das Krypto-Ökosystem zu verlassen. Der Reiz ist klar: 24/7-Märkte, Bruchteilseigentum und die Möglichkeit, diese Tokens als Sicherheiten in Kreditpools zu verwenden.

Während sie immer noch nur einen Bruchteil der Größe von Private Credit oder Rohstoff-Perps ausmachen, gewinnen tokenisierte Aktien an Zugkraft. Protokolle, die diese Tokens prägen und handeln, melden steigende Nutzerzahlen und Liquidität. Die Herausforderung wird regulatorisch sein – Wertpapiergesetze variieren je nach Rechtsordnung, und tokenisierte Aktien könnten die Aufmerksamkeit von Finanzaufsichtsbehörden auf sich ziehen. Vorerst ist das Wachstum organisch, angetrieben von der Nachfrage von Krypto-Nutzern, die ohne Eröffnung eines Brokerkontos Zugang zu Blue-Chip-Unternehmen haben möchten.

Der nächste Meilenstein für diese drei Anlageklassen könnte von einer spezifischen regulatorischen Zustimmung oder einer großen Protokollnotierung kommen, die mehr traditionelles Kapital in DeFi überbrückt. Bis dahin geht das Rennen unter den RWAs weiter – mit Private Credit an der Spitze, Rohstoffen, die das Tempo beim Handelsvolumen vorgeben, und tokenisierten Aktien, die von hinten aufholen.