Institutionelle Reaktion
D'Agostino beschrieb die institutionelle Infrastruktur rund um Bitcoin im Vergleich zu früheren Rückgängen als 'erschreckend stärker'. Er betonte, dass sein Unternehmen konsequente Käufe von institutionellen Anlegern sehe, keine Panikverkäufe. 'Sie behandeln dies als eine Gelegenheit zum Aufbau von Positionen', sagte er gegenüber CNBC. Diese Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoin etwa 50 % unter seinem Allzeithoch gehandelt wird – ein Rückgang, der in früheren Zyklen viel lautere Alarmglocken ausgelöst hätte.
ETF- und Privatanleger-Bild
Rund 100 Milliarden $ an Bitcoin-ETF-Exposition sind noch im Markt, sagte D'Agostino. Das Interesse von Privatanlegern ist trotz des halbierten Preises nur um etwa 15 % zurückgegangen, ein Zeichen dafür, dass die Basis der Langzeithalter stabiler ist als in früheren Ausverkäufen. Diese relative Stabilität, kombiniert mit institutionellen Zuflüssen, verhindert, dass der Markt weiter nach unten kaskadiert.
Gesetzesvorhaben in Washington
D'Agostino wies auch auf sieben Gesetzesvorhaben in Washington hin, die sich mit Marktstruktur und Steuerreform befassen. Er argumentierte, dass diese den regulatorischen Rahmen für Bitcoin und andere Krypto-Assets weiter stärken könnten. Keines der Gesetze ist bisher verabschiedet, aber die rege gesetzgeberische Aktivität selbst ist eine Abkehr von der regulatorischen Blockade früherer Jahre.




