Der Onchain-Ermittler ZachXBT hat behauptet, dass Insider der dezentralen Börse EdgeX fast das gesamte Token-Angebot kontrollierten und nur einen geringen frei handelbaren Teil für den öffentlichen Handel übrig ließen. EdgeX hat darauf reagiert, indem es eine „externe Partei“ für den Absturz des Tokens verantwortlich macht.
Was ZachXBTs Analyse zeigt
ZachXBT, eine bekannte Persönlichkeit in Kreisen der Krypto-Ermittlungen, veröffentlichte Ergebnisse, die darauf hindeuten, dass das Token-Angebot von EdgeX stark auf eine kleine Gruppe konzentriert war, die mit der Börse verbunden ist. Ein geringer frei handelbarer Anteil bedeutet, dass nur eine minimale Menge des Tokens tatsächlich auf dem freien Markt zirkulierte, was den Preis extrem anfällig für Bewegungen großer Inhaber machte. Die Implikation ist, dass Insider den Absturz inszeniert oder davon profitiert haben könnten, indem sie in die dünnen Orderbücher verkauft haben.
EdgeXs Gegendarstellung
Die Börse reagierte nicht direkt auf die Insider-Vorwürfe. Stattdessen gab EdgeX eine Erklärung ab, in der eine ungenannte „externe Partei“ für den starken Rückgang des Tokens verantwortlich gemacht wurde. Das Unternehmen gab keine Details darüber, wer diese Partei sein könnte oder wie ein externer Akteur allein einen Token zum Absturz bringen konnte, dessen Angebot angeblich von Insidern kontrolliert wurde, wie ZachXBT behauptet.
Die beiden Erklärungen widersprechen sich. ZachXBT zeigt auf das eigene Team der Börse, während EdgeX darauf besteht, dass die Schuld außerhalb liegt. Keine Seite hat weitere Beweise zur Untermauerung ihrer Version vorgelegt.
Der Konflikt bleibt vorerst ungelöst. Die Token-Inhaber stehen vor zwei widersprüchlichen Darstellungen und haben keine klare Möglichkeit, eine davon zu überprüfen. Ohne unabhängige Daten aus den Smart Contracts der Börse oder den Token-Verteilungsaufzeichnungen könnte die Wahrheit darüber, wer den Absturz verursacht hat, verborgen bleiben.




