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Jim Cramers Crash-Playbook: Wie man eine Kaufgelegenheit von einem systemischen Zusammenbruch unterscheidet

Jim Cramers Crash-Playbook: Wie man eine Kaufgelegenheit von einem systemischen Zusammenbruch unterscheidet

Der mechanische Ausverkauf

Cramer verwies auf drei klassische Beispiele für Markteinbrüche, die durch technische Fehlfunktionen und nicht durch wirtschaftliche Schwäche verursacht wurden. Am Schwarzen Montag, dem 19. Oktober 1987, fiel der Dow Jones Industrial Average um 508 Punkte – ein Verlust von 22,6 % – ausgelöst durch eine fehlerhafte Absicherungsstrategie namens Portfolioversicherung. Der Flash-Crash von 2010 löschte in etwa 36 Minuten fast 1.000 Punkte aus, aber der Markt erholte sich noch am selben Tag von den meisten Verlusten. Dann gab es den Einbruch im August 2015, den Cramer ebenfalls auf Fehlfunktionen im Futures-Markt zurückführte, nicht auf schwächelnde Fundamentaldaten. In jedem dieser Fälle brach die zugrunde liegende Wirtschaft nicht zusammen – die Marktmechanik war nur vorübergehend gestört.

Die systemische Krise

Als echten Kontrast nannte Cramer die Finanzkrise von 2007–2009. Das war ein echtes systemisches Ereign