Was der Index zeigt
Ein negativer Coinbase-Prämie bedeutet, dass der Grenzpreis außerhalb der US-Spotmärkte festgelegt wird. Am 17. Juli lag der Index bei etwa -0,1025 %. Zuvor, am 7. Juli, lag er während einer 50-tägigen Negativphase bei etwa -0,0742 %. Glassnode-Daten bezifferten den Index im gleichen Zeitraum auf etwa -0,086 %. Die Serie ist die längste seit Beginn der Erfassung dieser Kennzahl.
US-Verkaufsdruck und ETF-Abflüsse
Der anhaltende Abschlag deckt sich mit hohen Rücknahmen aus US-Spot-Bitcoin-ETFs. Im Juni gab es Rücknahmen in Höhe von rund 4,4 Milliarden US-Dollar, und die erste Jahreshälfte 2026 verzeichnete Nettoabflüsse von insgesamt etwa 5,4 Milliarden US-Dollar. Dies deutet darauf hin, dass Institutionen und autorisierte ETF-Teilnehmer in US-Märkte verkaufen und die Coinbase-Preise im Vergleich zu globalen Pendants drücken.
Warum die Lücke bestehen bleibt
Der Index ist ein Mikrostruktursignal, kein eigenständiges Handelssignal. Berechnungsbesonderheiten trüben das Bild: Coinbase-Preise sind in USD, während Offshore-Börsen wie Binance und OKX USDT oder USDC verwenden. Gebühren, Latenz, Teilnehmermix und regulatorische Reibungen spielen alle eine Rolle. Coinbase wird von US-Privatkunden, Institutionen, ETF-APs und OTC-Desks dominiert. Offshore-Börsen ziehen eine globale Privat- und Profi-Nutzerschaft mit tieferen Derivatemärkten an. Diese Unterschiede können die Pr




