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MiCA-Lizenz-Missverständnis: Krypto-Firmen stehen weiterhin vor EU-Lücken, warnt Bitcoin.com-Serie

MiCA-Lizenz-Missverständnis: Krypto-Firmen stehen weiterhin vor EU-Lücken, warnt Bitcoin.com-Serie

Bitcoin.com News hat diese Woche eine neue Folge seiner wöchentlichen Serie „MiCA Decoded“ veröffentlicht, die klarstellt, dass eine MiCA-Lizenz nicht alle Krypto-Dienstleistungen abdeckt. Der Artikel warnt Gründer davor, dass die Erwartung, eine einzige MiCA-Lizenz könne alle EU-Regulierungshürden beseitigen, ein Fehler ist. Viele gehen immer noch davon aus, dass Compliance vollständigen Marktzugang bedeutet, was nicht der Fall ist.

Die MiCA-Lizenzlücke

Eine CASP-Lizenz gemäß MiCA deckt nicht automatisch Zahlungen, Perpetuals oder Futures ab. Firmen, die diese anbieten, benötigen separate Genehmigungen. Die Verwirrung kostet Zeit und Geld. Gründer stolpern über die Annahme, es handele sich um eine Komplettlösung.

LegalBisons Aufschlüsselung

LegalBisons Mitgründer und Geschäftsführer Aaron Glauberman, Viktor Juskin und Sabir Alijev sind Co-Autoren des Beitrags. Sie beraten Krypto-Firmen in regulatorischen Fragen. Ihre Kanzlei hat in der Serie auf dieses spezifische Missverständnis hingewiesen. Es ist nicht das erste Mal in diesem Quartal, dass sie sich mit MiCA-Missverständnissen befassen.

Warum Gründer stolpern

Die meisten Gründer, die eine MiCA-Lizenz anstreben, gehen davon aus, dass sie damit ihren gesamten EU-Regulierungspfad freimachen. Sie liegen falsch. Die Lizenz löst je nach angebotenen Dienstleistungen nur einen Teil des Problems. Zahlungsdienste benötigen eine andere Aufsicht. Derivate erfordern separate Prüfungen. Das ist nicht akademisch – es verzögert Markteinführungen und belastet den Betrieb.

Der nächste und letzte Artikel der 12-teiligen Serie nächste Woche behandelt grenzüberschreitende Lizenzierungsfallen. Die Serie endet am 23. Mai.