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Bitcoins Schwäche geht auf Inflationsdaten zurück, nicht auf Strategie, sagen Analysten

Bitcoins Schwäche geht auf Inflationsdaten zurück, nicht auf Strategie, sagen Analysten

Bitcoins Rückgang diese Woche hat nichts mit problemspezifischen Schwierigkeiten bei Strategy oder einem einzelnen Unternehmen zu tun. Laut Analysten ist die wahre Ursache die steigende US-Inflation – konkret die im April veröffentlichten Verbraucherpreisindizes, die stärker ausfielen als erwartet. Diese Daten lösten eine Welle von ETF-Verkäufen aus, und der Markt erholt sich noch immer davon.

Was den Markt bewegte

Der Hauptgrund für Bitcoins Schwäche war laut Markus Thielen von 10xResearch der ETF-Verkauf nach den stärker als erwarteten US-Inflationsdaten für April. In einer Notiz an Kunden argumentierte Thielen, dass der Verkaufsdruck von börsengehandelten Fonds die Preise nach unten getrieben hat – nicht Nachrichten einzelner Unternehmen wie Strategy. Investoren reagieren auf makroökonomische Signale, nicht auf kryptospezifische Schlagzeilen, so Thielen.

Warten auf Mittwoch

Nun richtet sich der Fokus auf die nächste CPI-Datenveröffentlichung, die am Mittwoch erwartet wird. Thielen glaubt, dass ein möglicher Aufschwung von Bitcoin von diesem Bericht abhängen könnte. Wenn die neuen Zahlen eine abklingende Inflation zeigen, könnte dies den Druck auf Risikoaktiva verringern. Wenn nicht – der Verkauf könnte sich fortsetzen.

Der Zeitpunkt ist nicht ideal. Bitcoin hatte sich bis zur Veröffentlichung der April-Daten über wichtigen Unterstützungsniveaus gehalten. Die Veröffentlichung am Mittwoch ist ein echter Test. Märkte hassen Unsicherheit, und derzeit gibt es reichlich davon.

ETF-Flows erzählen die Geschichte

ETF-Flows sind zu einer zentralen Kennzahl für die Bitcoin-Stimmung geworden. Wenn Geld zufließt, steigen die Preise tendenziell. Wenn sich dies umkehrt, wie nach der April-Veröffentlichung, ist die Wirkung unmittelbar. Thielens Analyse legt nahe, dass die ETF-Aktivität das Verbindungsglied zwischen makroökonomischen Daten und Kryptopreisen darstellt. Es besteht kein Grund, nach Verschwörungen oder Unternehmenskrisen zu suchen – einfach den CPI verfolgen.

Natürlich spielen zahlreiche andere Faktoren eine Rolle: regulatorische Turbulenzen, geopolitische Unruhen, die übliche Wochenendvolatilität. Doch im Moment ist die Inflationsnarrative entscheidend. Die Daten vom Mittwoch werden entweder den Verkauf bestätigen oder das Szenario umkehren.

Falls die nächste CPI-Veröffentlichung erneut enttäuscht, überraschen Sie sich nicht, wenn Bitcoin niedrigere Niveaus testet. Wenn sie nach unten überrascht – das heißt, die Inflation nimmt tatsächlich ab – könnte der von Thielen erwähnte Aufschwung schnell eintreten. Auf jeden Fall werden wir es bis Mitte der Woche wissen.