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Bitcoin erreicht 82.000 US-Dollar, doch CryptoQuant bezeichnet Rallye als 'Bärenmarktrallye'

Bitcoin erreicht 82.000 US-Dollar, doch CryptoQuant bezeichnet Rallye als 'Bärenmarktrallye'

Bitcoin hat am 6. Mai erstmals seit Ende Januar die Marke von 82.000 US-Dollar überschritten und damit eine Rallye von über 20 Prozent gegenüber den April-Tiefständen abgeschlossen. Die On-Chain-Analysefirma CryptoQuant bezeichnet diese Bewegung jedoch als 'Bärenmarktrallye' – nicht als Beginn eines neuen Bullenmarktes. Die Warnung kommt, während die täglich realisierten Gewinne den höchsten Stand seit fünf Monaten erreicht haben und gehebelte Perpetual Futures, nicht Spot-Käufe, die Kursentwicklung antreiben.

Preisanstieg seit April

Die Rallye begann im April, als nachlassender makroökonomischer Druck und eine Phase der Unterbewertung von Januar bis März Käufer zurückbrachten. Bis zum 6. Mai erreichte Bitcoin 82.000 US-Dollar. Die Analyse von CryptoQuant zeigt jedoch, dass die aktuellen 30-Tage-Netto-Realisierungsgewinne bei etwa 20.000 BTC liegen – weit entfernt von den 130.000 bis 200.000 BTC, die in Bullenmärkten typischerweise zu beobachten sind.

Realisierte Gewinne nahe Sechsmonatshoch

Am 4. Mai erreichten die täglich realisierten Gewinne 14.600 BTC, der höchste Tageswert seit dem 10. Dezember 2025. Der 30-Tage-Gesamtwert von über 20.000 BTC an Netto-Realisierungsgewinnen deutet auf steigenden Verkaufsdruck hin. Dieses Niveau ist historisch mit Distribution verbunden, nicht mit Akkumulation.

Gehebelter Handel treibt die Bewegung

Die Nachfrage nach Perpetual Futures ist stark gestiegen, was auf gehebelte Spekulation hindeutet und nicht auf echte Spot-Akkumulation. Die Zuflüsse an den Spot-Börsen bleiben im Vergleich zur Derivateaktivität schwach. Diese Divergenz ist ein klassisches Setup für eine Korrektur, falls die Hebelwirkung nachlässt.

Stimmung bleibt in Angst verhaftet

Trotz Kursgewinne und Volatilitätsindikatoren, die 'Gier' signalisieren, bleibt die soziale Stimmung und die Stimmung der Wale fest im Bereich 'Angst'. Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass die Rallye langfristige Inhaber und den breiteren Markt nicht davon überzeugt hat, dass ein nachhaltiger Aufwärtstrend im Gange ist.

Korrekturrisiko bleibt erhöht

Schwache Spot-Nachfrage, kombiniert mit steigendem Open Interest bei Perpetual Futures und erhöhten realisierten Gewinnen, deutet auf ein erhöhtes Korrekturrisiko hin. Da die Rallye auf Hebelwirkung und nicht auf Überzeugung beruht, werden die nächsten Wochen zeigen, ob frisches Kapital in den Spot-Markt fließt oder Verkäufer die Kontrolle übernehmen.