April-Arbeitsmarktbericht: Was er zeigte
Die Kopfzahl war eine klare Enttäuschung. Die 62.000 neuen Stellen im April lagen weit unter dem Vormonat und deutlich unter den Konsensprognosen. Das Lohnwachstum zog jedoch an – die Stundenlöhne stiegen im Jahresvergleich um 3,8 %, verglichen mit 3,5 % im März. Diese Kombination – ein sich verlangsamender Arbeitsmarkt bei steigenden Löhnen – ergibt ein unangenehmes gesamtwirtschaftliches Bild.
Zum Vergleich: Im Februar gab es einen massiven Verlust von 448.000 Arbeitsplätzen, den größten monatlichen Rückgang seit Juli 2020. Im März folgte eine Erholung mit einem Rekordplus von +655.000 (ohne Berücksichtigung der Pandemiezeit). Die April-Zahl durchbricht diese Erholungserzählung.
Die 120.000-$-Bitcoin-These – bei einigen Analysten beliebt – erfordert sowohl einen schwachen Arbeitsmarkt als auch fallenden Loh




