Das Urteil
Der US-Bezirksrichter verhängte die fünfjährige Haftstrafe am 8. Juni. Auyeung bekannte sich letztes Jahr der Verschwörung zur Geldwäsche schuldig. Die Staatsanwaltschaft erklärte, er habe ein System betrieben, das Bargeld von Betrugsopfern – hauptsächlich ältere Menschen und Anlagebetrug – entgegennahm und über Kryptowährungsbörsen und Mischdienste verschob.
Wie die Geldwäsche funktionierte
Laut Gerichtsdokumenten tauschte Auyeung das gestohlene Bargeld in Bitcoin und Ethereum um und leitete die Coins dann durch mehrere Wallets und Plattformen, um die Spur zu verwischen. An einem Punkt nutzte er eine Peer-to-Peer-Börse, um Krypto wieder in Fiatgeld umzuwandeln. Ermittler verfolgten rund 100 Millionen Dollar an belasteten Geldern über die Blockchain. Der Fall stützte sich stark auf Chain-Analyse-Tools, die verdächtige Transaktionen markierten.
Was der Fall für Krypto-Plattformen bedeutet
Das Urteil kommt zu einer Zeit, in der die US-Aufsichtsbehörden die Know-Your-Customer- und Anti-Geldwäsche-Regeln für Börsen verschärfen. Das Justizminister




