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Saylor und Mallers streiten über Strategy‘s Bitcoin-Verwässerungskennzahlen

Saylor und Mallers streiten über Strategy‘s Bitcoin-Verwässerungskennzahlen

Michael Saylor und Jack Mallers liegen wieder im Clinch. Diese Woche haben die beiden Bitcoin-Schwergewichte ihre langjährige Debatte darüber erneuert, wie Strategy seine Bitcoin-Bestände melden sollte – insbesondere im Hinblick auf die mNAV- und Verwässerungskennzahlen des Unternehmens. Saylor, Executive Chairman von Strategy, argumentierte, dass die Ausgabe von Aktien zum Kauf von Bitcoin den Aktionärswert tatsächlich stärkt, anstatt ihn zu verwässern. Mallers, CEO der Bitcoin-Zahlungs-App Strike, vertritt seit langem die gegenteilige Ansicht und warnt davor, dass die Verwässerung die Renditen für frühe Investoren schmälert. Der Schlagabtausch spielte sich in den sozialen Medien ab und lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die Spannung zwischen Bitcoin-Maximalismus und Unternehmensschatzstrategie.

Worum es in der Debatte geht

Im Mittelpunkt steht Strategy‘s Nutzung seines massiv überhöhten Marktwerts im Verhältnis zum Nettoinventarwert – dem mNAV. Kritiker wie Mallers sagen, dass Strategy durch die Ausgabe von Aktien zu einem Aufschlag gegenüber dem Bitcoin-Preis im Grunde neue Aktien verkauft, um alte Bitcoins zu kaufen, und damit die bestehenden Aktionäre bestraft. Saylor kontert, dass die Ausgabe diszipliniert und wertsteigernd sei: Jeder neue Dollar, der durch Eigenkapital aufgenommen wird, kaufe mehr Bitcoin pro Aktie und erhöhe die langfristige Bitcoin-Exposition für alle Inhaber. Die beiden liefern sich seit Monaten ein Hin und Her, aber der Schlagabtausch in dieser Woche war schärfer als sonst.

Saylors Argument für Verwässerung als Stärke

Saylors Argument beruht auf einer einfachen Rechnung: Solange die Aktie von Strategy über ihrem Bitcoin-pro-Aktie-Wert gehandelt wird, erhöht der Verkauf von Aktien zur Beschaffung von Bargeld für mehr Bitcoin im Laufe der Zeit den Bitcoin-pro-Aktie-Wert. Er nannte es eine „perpetuelle Bitcoin-Generierungsmaschine“ – wobei diese Formulierung von ihm stammt, nicht von uns. Die entscheidende Kennzahl, auf die er verweist, ist die BTC-Rendite des Unternehmens, eine von Strategy entwickelte Kennzahl, die zeigt, dass Bitcoin pro Aktie wächst, selbst wenn die Aktienanzahl steigt. Für Saylor ist die Verwässerung ein Feature, kein Bug.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Strategy ist seit 2020 einer der aggressivsten Unternehmenskäufer von Bitcoin, und seine Aktie ist zu einem Stellvertreter für Bitcoin-Exposition in traditionellen Portfolios geworden. Aber da Bitcoin nahe den jüngsten Höchstständen gehandelt wird und die Aktienanzahl von Strategy steigt, hat die Debatte darüber, ob das Modell tatsächlich funktioniert, reale Konsequenzen. Mallers hat gewarnt, dass die gesamte Strategie zusammenbricht, sobald die Prämie schrumpft – wenn der Aktienkurs von Strategy näher an seinen Nettoinventarwert fällt. Derzeit liegt die Prämie noch über dem 1,5-fachen, aber die Marge ist nicht mehr das, was sie einmal war.

Was als Nächstes kommt

Beide Seiten sind verschanzt. Mallers hat eine transparentere Berichterstattung von Strategy gefordert, während Saylor die Offenlegungen des Unternehmens als branchenführend verteidigt hat. Es gibt keine formelle Frist oder regulatorische Maßnahme im Zusammenhang mit dieser Debatte, aber sie wird wahrscheinlich wieder auftauchen, sobald Strategy den nächsten Bitcoin-Kauf ankündigt – was jede Woche passieren könnte. Investoren werden beobachten, wie sich die Verwässerungszahlen im Verhältnis zum Aktienkurs verändern.