KKR und AEW Capital Management versuchen, chinesische Gewerbeimmobilien mit hohen Abschlägen zu veräußern, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Die beiden Investmentfirmen vermarkten Immobilien in großen chinesischen Städten, was den anhaltenden Abschwung im Immobiliensektor des Landes widerspiegelt.
Was verkauft wird
Das Portfolio umfasst Bürogebäude und Einzelhandelsflächen, die KKR und AEW während einer optimistischeren Phase des chinesischen Immobilienmarktes erworben haben. Jetzt bieten sie die Vermögenswerte zu Preisen an, die deutlich unter dem liegen, was sie bezahlt haben – ein Zeichen dafür, wie stark die Werte gefallen sind. Der genaue Umfang des Portfolios und die erlittenen Verluste wurden nicht bekannt gegeben.
Warum der Notverkauf
Der chinesische Immobilienmarkt steht seit Jahren unter Druck, mit Zahlungsausfällen von Entwicklern und steigenden Leerstandsquoten. Besonders hart getroffen wurde der Gewerbeimmobiliensektor, da die Nachfrage nach Büroflächen sinkt und Einzelhandelsvermieter zu kämpfen haben. Für globale Investoren wie KKR und AEW deutet die Entscheidung, mit Verlust zu verkaufen, darauf hin, dass sie kaum Chancen auf eine kurzfristige Erholung sehen.
Der Schritt zweier großer institutioneller Akteure könnte signalisieren, dass auch andere ausländische Investoren einen Ausstieg erwägen. Sollten weitere Notverkäufe folgen, könnte dies die Preise noch weiter drücken. Aber es könnte auch opportunistische Käufer anziehen, die auf eine Trendwende setzen. Vorerst bleibt der Markt vorsichtig.
Weder KKR noch AEW äußerten sich zu den Verkäufen. Die Firmen werden voraussichtlich in den kommenden Monaten weiterhin die Immobilien vermarkten.




